Explosionsgefährliche Stoffe; Anzeige der Sprengung

Die Sprengung mit explosionsgefährlichen Stoffen ist beim zuständigen Gewerbeaufsichtsamt oder Bergamt - wenn Unternehmen unter Bergaufsicht steht - bei der Regierung anzuzeigen.

Beschreibung

Explosionsgefährliche Stoffe haben ein breites Anwendungsspektrum und kommen bspw. im Steinbruch oder beim Tunnelbau, bei Veranstaltungen (als Feuerwerk) oder in der Automobilindustrie (z.B. in Gurtstraffern oder Airbags) zum Einsatz.

Da Tätigkeiten im Zusammenhang mit explosionsgefährlichen Stoffen ein hohes Gefährdungspotential besitzen, stellt das Gesetz über explosionsgefährliche Stoffe (Sprengstoffgesetz – SprengG) umfassende Anforderungen, sowohl an die Personen, als auch an die zu treffenden Schutzmaßnahmen.

Die Überwachung der Einhaltung der Anforderungen des SprengG erfolgt im gewerblichen Bereich in der Regel durch die Gewerbeaufsichtsämter bei den Regierungen. Für Unternehmen, die unter Bergaufsicht stehen, ist sind die Bergämter zuständig.

Fristen

Wer mit explosionsgefährlichen Stoffen sprengen will, hat dies dem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt oder Bergamt bei der Regierung schriftlich oder elektronisch anzuzeigen

  • mindestens vier Wochen vor Beginn der Sprengungen, wenn mehrere gleichartige Sprengungen innerhalb einer Betriebsstätte oder zur Durchführung eines Vorhabens vorgenommen werden sollen,
    und
  • mindestens eine Woche vor jeder sonstigen Sprengung.

Zuständiges Amt

Regierung von Oberbayern

Maximilianstraße 39
80538 München
Tel.: +49 89 2176-0
Fax.: +49 89 2176-2914

Postanschrift:


80534 München

E-Mail: poststelle@reg-ob.bayern.de
Website: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de

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Regierung von Schwaben

Fronhof 10
86152 Augsburg
Tel.: +49 821 327-01
Fax.: +49 821 327-2289

Postanschrift:


86145 Augsburg

E-Mail: poststelle@reg-schw.bayern.de
Website: http://www.regierung.schwaben.bayern.de

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