Preisträger des Realisierungswettbewerbs zum „Neubau eines Hallenbades im Rieser Sportpark“ stehen fest

Die Preisgerichtssitzung zum Architektenwettbewerb für den geplanten Neubau eines Hallenbades fand am 21. April 2021 unter strengen Corona-Infektionsschutzmaßnahmen in der Hermann-Kessler-Halle statt. Die Aufgabe des Wettbewerbsverfahrens war die Erarbeitung herausragender Lösungsansätze für ein funktionales Gesamtkonzept des neuen Nördlinger Hallenbades. Ein Konzept, welches die beiden elementaren Themen des Rieser Sportparks Sport und Park sinnvoll einbindet.

Das Preisgericht bestand aus vier externen Fachpreisrichtern sowie Oberbürgermeister David Wittner und den Bürgermeisterinnen Rita Ortler und Gudrun Gebert-Löfflad. Unterstützt wurden Sie durch zwei ständig anwesende Fachpreisrichter ohne Stimmrecht und die fünf stellvertretenden Sachpreisrichter der Stadtratsfraktionen. Weitere sachverständige Berater aus der Verwaltung und dem Bäderbetrieb nahmen ebenfalls an der Sitzung teil. Die Wettbewerbsbetreuung und Auslobung übernahm die Firma CONSTRATA Ingenieur-Gesellschaft mbH aus Bielefeld, die die 18 eingereichten Wettbewerbsarbeiten renommierter Architekturbüros in der Preisgerichtssitzung im Rahmen der Vorprüfung vorstellte.

In zwei Entscheidungsrunden diskutierte das Preisgericht von 09:00 bis 19:30 Uhr intensiv über die städtebauliche, freiräumliche, architektonische und gestalterische Qualität der Wettbewerbsarbeiten sowie über die Einhaltung der Kriterien funktionale Anforderungen, Wirtschaftlichkeit, Energie und Nachhaltigkeit.

Mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde der Wettbewerbsbeitrag von „löhle neubauer architekten BDA pmbb“, Augsburg. Die beiden zweiten Plätze teilen sich die „03 Architekten GmbH“ aus München und „4a Architekten GmbH“, Stuttgart. Fünf weitere Beiträge wurden mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Die offizielle Würdigung der Preisträger wird im kommenden Bau- Verwaltungs- und Umweltausschuss am 27. April 2021 durch den Preisgerichtsvorsitzenden, Architekt Amandus S. Sattler aus München, stattfinden. „Es freut mich sehr, dass wir in einer sehr spannenden und konstruktiven Preisgerichtssitzung beeindruckende Entwürfe mit Preisen und Anerkennungen auszeichnen konnten und so der Neubau des Hallenbades als sehr wichtiges Zukunftsprojekt der Daseinsvorsorge weiter vorangetrieben wurde“, so Oberbürgermeister David Wittner.

Die prämierten Wettbewerbsarbeiten werden voraussichtlich ab Ende April im Hallenbad in der Gerhard-Hauptmann-Straße ausgestellt und können dann auch auf der städtischen Homepage eingesehen werden.