Mittelschule spendet für „Nördlinger Hilfe in Not“

Oberbürgermeister Hermann Faul nimmt dankend die Spende der Mittelschule, überreicht durch Schulleiterin Marga Riedelsheimer und einigen Schülerinnen und einem Schüler, entgegen.

„Wir wissen, dass es vielen Menschen nicht so gut geht wie uns, und deshalb wollen wir eine kleine Hilfestellung geben“, fasst eine Schülerin der Mittelschule Nördlingen die Beweggründe zusammen, die zu einer gelungenen Aktion beitrug. Wie im vergangenen Jahr hatten sich die sieben Klassen der Mittelschule abgesprochen und Leckereien für den regelmäßigen Pausenverkauf in der Adventszeit vorbereitet. Die Speisen wurden in der Schulküche, die mit vier Kochinseln ausgestattet ist, von den Schülerinnen und Schülern vorbereitet und jeweils bei der Pause am Donnerstag verkauft. Der Erlös der zubereiteten Pausensnacks wurde nun in der Bundesstube des Rathauses Oberbürgermeister Hermann Faul für die Stiftung „Nördlinger Hilfe in Not“ übergeben. Und die Schülerinnen und Schüler berichteten lebhaft über das Angebot, das sie für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler in der Adventszeit zum Pausenverkauf anboten. Vom warmen Apfelsaft, gepresst und vorbereitet durch das Einsammeln der Äpfel im Schulgarten, bis hin zu Pizzasemmeln oder Muffins. Auch die Plätzchen für die Aktionsbude während des Romantischen Weihnachtsmarktes wurden von Schülerinnen und Schülern selbst gebacken und verkauft. Insgesamt kamen 600 Euro zusammen. Dieser Betrag wurde durch Spenden bei der Weihnachtsfeier der Lehrerschaft erhöht, sodass die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Schulleiterin, Marga Riedelsheimer, 800 Euro für die Stiftung „Nördlinger Hilfe in Not“ übergeben konnten. Oberbürgermeister Hermann Faul zeigte sich hocherfreut über diesen großartigen Einsatz und die großzügige Spende. „Ihr habt euch Wochen und Monate mit der Aktion beschäftigt, habt euch damit auseinandergesetzt, dass es auch Menschen gibt, die in Not sind und Bedürftigen geholfen“, lobte Oberbürgermeister Hermann Faul. In der Adventszeit zusätzliche Pausensnacks zu verkaufen ist eine sehr gute Idee, die unterstreicht, dass soziales Engagement, kleine Hilfestellungen und zusätzliche Arbeiten durchaus einen ansehnlichen Betrag erbringen, so das Stadtoberhaupt. Er erklärte den Schülerinnen und Schülern, wie unverschuldet in Not geratene Mitbürgerinnen und Mitbürger über die Sozialverbände Caritas und Diakonisches Werk Anträge an die Stiftung richten können und die Stiftung dann kurzfristig und unbürokratisch im Stiftungsbeirat entscheidet, ob und welche Hilfen gewährt werden können. Er zeigte sich äußerst erfreut, dass die Mittelschülerinnen und Mittelschüler sich auch in diesem Jahr wieder so stark für die Stiftung einsetzten und dankte herzlich für die großzügige Spende.