22 Apr

Termine und Zeiten

22.04.2018 · 16:00 Uhr

Die Pfarrei St. Salvator in Nördlingen. Ihre allmähliche Entstehung im Umfeld der protestantischen Stadt

Der Referent beschäftigt sich seit langem mit dem Archiv der Pfarrei St. Salvator. Er hat 2016 zusammen mit Herrn Hermann Moser den einschlägigen Kirchenführer der Salvatorkirche ediert.

Der Augsburger Religionsfriede von 1555 bedeutete für die Freie Reichsstadt Nördlingen die endgültige Einführung der evangelischen Konfession und damit den Ausschluss der katholischen Kirche aus dem städtischen Leben für nahezu 250 Jahre.

Das bayerische Toleranzedikt von 1803, das in ehemals geistlichen Territorien die Errichtung evangelischer Gemeinden gestattete, verlangte umgekehrt in protestantischen Gebieten die Tolerierung des katholischen Kultus. So wuchs unter dem Patronat des Königshauses auch in Nördlingen eine katholische Gemeinde heran, wenn auch lange Zeit unter schwierigen räumlichen, seelsorgerischen und auch politischen Bedingungen. Mit der formalen Errichtung der Pfarrei St. Salvator 1827 durch das Organisationsdekret von König Ludwig I. und der Weihe der alten Karmeliterkirche 1829 konnten sich die Katholiken in Nördlingen schließlich heimisch fühlen.

Der Referent beschäftigt sich seit langem mit dem Archiv der Pfarrei St. Salvator. Er hat 2016 zusammen mit Herrn Hermann Moser den einschlägigen Kirchenführer der Salvatorkirche ediert.

Referent: Schulamtsdirektor a.D. Xaver Hönle

Musikalische Intermezzi: Kantor Klaus Ortler

Leitung: Dr. Josef Hopfenzitz

Ort: Gemeindezentrum von St. Salvator

Eintritt frei

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