Termine und Zeiten

04.06.2020 – 08.11.2020 · 10:00 – 16:30 Uhr

Veranstaltungsort

Stadtmauermuseum
im Löpsinger Tor
86720 Nördlingen

Veranstalter

Stadt Nördlingen - Stadtmuseum
Vordere Gerbergasse 1
86720 Nördlingen
09081/84-810
www.stadtmuseum-noerdlingen.de
stadtmuseum@noerdlingen.de

Fenster in die Vergangenheit“ - Archäologische Grabungen in Nördlingen 2018/2019

Sonderausstellung im Stadtmauermuseum

Ausstellung geöffnet bis 8. November 2020
Dienstag - Sonntag, 10.00 - 13.00 Uhr und 13.30 - 16.30 Uhr
Pfingstmontag geöffnet
Zutritt nur mit Mund-Nase-Abdeckung

Nördlingen hat als ehemalige Freie Reichsstadt eine interessante Geschichte, die man an seinen Häusern und den schriftlichen Überlieferungen im Stadtarchiv ablesen kann. Ein großer Teil seiner Geschichte liegt jedoch im Verborgenen. Sie befindet sich unter der Erdoberfläche und wird stets dann zutage befördert, wenn ein Haus abgerissen, saniert oder neu gebaut wird. Eine Fotoausstellung im Stadtmauermuseum im Löpsinger Tor erlaubt dieses Jahr Einblick in die Ergebnisse einzelner Grabungen der Jahre 2018/2019.

Bei der Begleitung von Baumaßnahmen können Archäologen immer wieder unterschiedliche Spuren der Vergangenheit dokumentieren und damit Informationen zur Geschichte der Stadt für die Nachwelt retten. Ihre Arbeit besteht im Freilegen, Vermessen, Zeichnen, Fotografieren und Interpretieren der Befunde. Wer hat nicht schon neugierig an einem Bauzaun gestanden, hinter dem Archäologen arbeiteten? Mit Spannung wird erwartet, welche Informationen die Geschichte der Stadt ergänzen oder gar bestehende Lücken füllen. Häufig werden die meist sehr aufschlussreichen Ergebnisse aber nur der Fachwelt vorgestellt.

Das Stadtmauermuseum zeigt nun in einer kleinen Fotoausstellung vier Ausgrabungen der letzten beiden Jahre mit dem jeweiligen Hauptergebnis: Bestattungen der Altheimer Kultur und ein Brunnen an der Nürnberger Straße, mittelalterliche Bestattungen an der Spitalkirche und den Keller eines Hauses in der Baldinger Straße. Die Fotografien wurden dankenswerterweise vom Bayerischen Landesamt und von der Grabungsfirma Woidich zur Verfügung gestellt. Eine Ausstellungseröffnung muss wegen der Kontaktbeschränkungen leider unterbleiben.

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