RiesKraterMuseum

Das RiesKraterMuseum ist ein einzigartiges Museum mit einem zentralen Thema: Der Entstehung von Einschlagkratern allgemein und des Nördlinger Rieses im besonderen. In einem sehr aufwendig sanierten mittelalterlichen Scheunengebäude aus dem Jahr 1503 wird – auf sechs Räume verteilt – das Riesereignis mit seinen planetaren Wurzeln und seinen irdischen Auswirkungen dargestellt und erläutert. Zahlreiche Exponate (Meteorite, Gesteine, Fossilien), Texttafeln auf verschiedenen Informationsebenen sowie mehrere eindrucksvolle Videovorführungen bereiten das Thema auf. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Führungen zu buchen, die individuell auf die verschiedenen Besuchergruppen abgestimmt werden. Außerdem bieten Exkursionen in Steinbrüche der Umgebung einen Einblick in die riestypischen Gesteine (Termine nach Vereinbarung).

RiesKraterMuseum

Öffnungszeiten

Mai bis Oktober
Dienstag - Sonntag 10:00 - 16:30 Uhr
November bis April
Dienstag bis Sonntag 10.00 - 12.00
und 13.30 - 16.30 Uhr

Eintrittspreise

  • Erwachsene 4,50 €
  • Schüler 1,50 €
  • Studenten 2,50 €
  • Behinderte 2,30 €
  • Senioren 3,- €
  • Familienkarte 9,50 €
  • Gruppe Erwachsene 3,- € p.P.
  • Schulklasse/Studentengruppe 1,- € p.P.

Alle Eintrittskarten gelten am Tag des Erwerbs auch im Stadtmuseum!

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MARS EXPRESS  –  Europas Blick auf unseren roten Nachbarn

Sonderausstellung im RiesKraterMuseum ab 01. Juni 2017

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und gibt einen Überblick über Intention, Technik und Ergebnisse der europäischen Mission „MARS EXPRESS“, die seit nunmehr 14 Jahren unseren Nachbarplaneten im Fokus hat. Gezeigt wird u.a. faszinierendes  Bild- und Filmmaterial, teilweise in 3D.  

Geopark-Infozentrum
Heute ist das Nördlinger Ries ein nationaler Geopark. Direkt neben dem RiesKraterMuseum befi ndet sich ein Geopark- Infozentrum. Diese Infozentren sind zugleich Anlaufstellen, Wissenszentren und Drehscheiben für Geopark Besucher und geben einen kompakten Überblick über die Archäologie und Besiedlungsgeschichte des bis heute bewohnten Kraters.

Vor etwa 15 Millionen Jahren stürzte ein über 1 Kilometer großer Steinmeteorit mit der kosmischen Geschwindigkeit von ca. 70.000 km/h nahe der heutigen Stadt Nördlingen auf die Albhochfläche. Er drang in die Erdkruste bis in eine Tiefe von fast 1000 Metern ein und riss mit der Energie von annähernd 250.000  Hiroshima-Bomben einen inneren Krater von 12 Kilometern Durchmesser aus der Landschaft heraus.
In der Gluthitze des Aufpralls verdampften der Meteorit und das von ihm direkt getroffene Gestein. Naheliegendes Gestein schmolz, entfernteres wurde zertrümmert und nach außen geworfen. Ausgleichsbewegungen schufen einen ca. 25 Kilometer großen, komplexen Krater mit innerem Ringwall.
Die ungeheure Wucht des Meteoriteneinschlages bewegte über 150 Kubikkilometer Gestein.
In der "Stunde Null" aber entstand auch der Suevit, ein ganz neues Gestein. Es ist ein Gemenge, das zu ca. 98 % aus kristallinem Grundgebirge mit Schmelzanteilen und zu ca. 2 % aus Sedimenteinschlüssen besteht.

Tipp: Verbinden Sie Ihren Besuch im Rieskratermuseum mit einem Besuch im Geopark-Infozentrum Nördlingen gleich nebenan (Eugene-Shoemaker-Platz 3).
Öffnungszeiten:
 Di.-So. 10.00 - 16.30 Uhr (Der Eintritt ins Geopark-Infozentrum ist frei)

Anreise:

Film: Kurzporträt Geopark Ries